2018

Impuls

Theologinnen und Theologen wandeln je einen kurzen biblischen Text in einen Impuls für die Gegenwart.

  • Ein Zeichen des Himmels

    Ein Zeichen des Himmels

    Die biblische Erzählung von der Sintflut macht den Regenbogen zu einem der schönsten Hoffnungszeichen des Alten Testaments. Das Zeichen des Bundes zwischen Gott und all seinen Geschöpfen. Gott verbindet durch den Regenbogen den Himmel mit der Erde.

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  • Stille auf dem Abstellgleis

    Stille auf dem Abstellgleis

    Beim Stehenbleiben und Nichtstun wird mir bewusst, wie schnell die Zeit vorbeieilt, die Zeit meines Lebens. Und sie scheint immer schneller zu eilen. Und die Fragen kommen, wie: Was ist im Leben gelungen? Was fehlte? Was machte mich glücklich? Was mache ich mit den Enttäuschungen?

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  • Das eigene Gewissen sagt, wo es langgeht

    Das eigene Gewissen sagt, wo es langgeht

    Manchmal wäre es recht bequem, wenn man die Frage nach der richtigen Entscheidung an eine verantwortliche Instanz delegieren könnte. «Sag mir, was ich tun muss, damit ich sicher bin, alles richtig gemacht zu haben!» Eine Autorität nimmt mir die Entscheidung ab und schreibt mir mein Verhalten vor.

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  • Umkehren, ohne das Gesicht zu verlieren

    Umkehren, ohne das Gesicht zu verlieren

    Wie oft mag uns ein Entschluss reuen, den wir gefasst haben? Wie oft mag uns nicht wohl sein mit einer Entscheidung, die wir getroffen haben? Und wie verhalten wir uns dann? Es mögen kleine, im Rückblick unbedeutende Entscheidungen sein, mit denen wir konfrontiert sind, es mögen grosse Entscheidungen von unabsehbarer Tragweite sein, die wir gefasst haben und dann doch ­irgendwo spüren: es ist nicht so gut, wie wir es zu Beginn angenommen haben; diese Entscheidung weiterzuverfolgen, kann auf Dauer nicht gut gehen oder sogar grosses Unheil herbeiführen.

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  • Vom Suchen und Gerufen-Werden

    Vom Suchen und Gerufen-Werden

    Es war ein schöner Herbsttag. Die Sonne schien und ein angenehm kühler Herbstwind trieb die Blätter im Garten umher. Kurzentschlossen machte ich mich für einen Spaziergang bereit. Bettelnd und schwanzwedelnd folgte mir unser Hund bis zur Tür. «Na gut, dann komm halt auch mit», dachte ich und nahm ihn an die Leine.

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  • Ehre, wem Ehre gebührt

    Ehre, wem Ehre gebührt

    Man möge es mir nicht verargen, wenn ich ein Thema anspreche, das nicht im Trend liegt, das einige vermutlich als ziemlich daneben und politisch reichlich unkorrekt halten und das in der allgemeinen Aufgeregtheit wenig Aufmerksamkeit erfährt.

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  • Es wird nicht alles so bleiben, wie es ist

    Es wird nicht alles so bleiben, wie es ist

    Wir können noch so viele Vorbereitungen treffen, dekorieren, Geschenke kaufen, gutes Essen kochen und mit Lichtern und Musik eine friedvolle Stimmung inszenieren – die Sehnsucht nach einer heilen Welt erfüllt sich damit noch lange nicht, im Gegenteil. In nicht wenigen Häusern und Herzen führen gerade diese Bemühungen zu Überforderung, Unfriede und letztlich dann zu Streit.

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  • Eine Botschaft der Freude für die Niedergeschlagenen

    Eine Botschaft der Freude für die Niedergeschlagenen

    In der heutigen Passage aus dem Buch des Propheten Jesaja, wird die frohe Botschaft verkündet, dass da einer kommt, der die zerbrochenen Herzen heilt. Eine Botschaft der Freude für zerbrochene Herzen, für die Gebeutelten und die Niedergeschlagenen. Eine Hoffnung für die Schüchternen und Mutlosen. Auch Jesus zitiert diese Passage aus dem Jesaja-Buch. Sie war sein Lebenswerk.

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  • Wie tröstet Mann Männer?

    Wie tröstet Mann Männer?

    In jeder dieser Zeilen müsste ich wohl das «man» durch «frau» ersetzen. Denn die Frauen sind die Meisterinnen des Tröstens, die Mütter in allererster Linie. Männer sind oft unbeholfen in dieser Disziplin. Eher sind sie gern grad mal fort, wenn Trost gefragt ist, oder sie bleiben auf Distanz und halten alles für nicht so schlimm. Denn Hilflosigkeit ist im männlichen Selbstbild nicht vorgesehen, nichtsexuelle tröstende Zärtlichkeit auch nicht. Lösungsorientiert gehen Männer vor.

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  • Wer nachdenkt und handelt, der lässt sich formen

    Wer nachdenkt und handelt, der lässt sich formen

    «Wir sind der Ton und du bist unser Töpfer, wir alle sind das Werk deiner Hände.» Möchten wir das? Sagt uns dieses Bild zu? Möchten wir uns formen lassen wie Wachs? Von Gott, dem Töpfer, der Töpferin? Dieses Bild scheint uns auf den ersten Blick zu willenlosen Objekten zu machen. Aber es ist mehr als das, es geht tiefer.

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  • Was nicht delegierbar ist

    Was nicht delegierbar ist

    Es sei eine der wichtigsten Fähigkeiten des Chefs, dass er Aufgaben und Zuständigkeiten an die Mitarbeiter delegieren kann. Sagt man.

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  • Ein Loblied auf die Frau

    Ein Loblied auf die Frau

    Was für ein schöner Text, oder? Hier wird uns ein Ideal einer (Haus-)Frau vorgestellt, wie es besser nicht sein könnte. Bei so einer tollen Frau wird jeder Mann sagen: «Was für ein Glück habe ich, dass sie meine Frau wurde!» Seelenruhig wird er seiner Arbeit nachgehen können, weil er weiss, zuhause ist alles geregelt. Seine Frau hat alles im Griff, ist zudem bildhübsch und schaut auch noch für den guten Ruf des Hauses, indem sie sich für Bedürftige engagiert. Wie glücklich kann sich so ein Mann schätzen!

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  • Ein Blick für die Welt und ein Herz für Gott

    Ein Blick für die Welt und ein Herz für Gott

    Eine Weisheit, die einfach auf meiner Türschwelle sitzt? Ich weiss nicht, wie es auf anderen Türschwellen aussieht – auf meiner sitzt und geht alles Mögliche, aber die reine Weisheit ist selten dabei. Wie sieht diese Weisheit überhaupt aus?

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  • Unharmonische Geschwister

    Unharmonische Geschwister

    Ich lese im Buch Maleachi eine harsche Kritik an der Priesterschaft. Sie verraten den Namen Gottes, sind für die Menschen in der damaligen Krisenzeit, in der der Jerusalemer Tempel wieder aufgebaut wurde, keine Orientierung, sondern eine Schande. Die Menschen verachten sie zu Recht. Und Maleachi stellt die Frage nach der allem zugrundeliegenden Wahrheit, die alles trägt: «Haben wir nicht alle denselben Vater? Hat nicht der eine Gott uns alle erschaffen? Warum handeln wir treulos, einer gegen den andern …»

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  • Genug reicht manchmal einfach nicht

    Genug reicht manchmal einfach nicht

    Werbung und Abgrenzung sind auch der Sinn des Abschnitts aus dem Exodusbuch, wie ein sozialer Prospekt. Da steht drin, was ich zu erwarten habe, wenn ich dort lebe. Fremde werden nicht ausgebeutet, Witwen und Waisen werden nicht ausgenützt, Geld wird nicht gegen Wucherzins ausgeliehen, und das Existenzminimum darf man niemandem wegnehmen. Ein gutes Land? Eine gute Gesellschaft?

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  • Gott wirkt auch durch Menschen, die ihn nicht kennen

    Gott wirkt auch durch Menschen, die ihn nicht kennen

    Immer wieder neu berührt mich das Wort Jesu an Petrus: «Als du jünger warst, hast du dich selbst gegürtet und gingst, wohin du wolltest. Wenn du aber alt geworden bist, wirst du deine Hände ausstrecken und ein anderer wird dich gürten und dich führen, wohin du nicht willst»

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  • Die Reue ist ein starker Kick

    Die Reue ist ein starker Kick

    Ich möchte eine Herzensregung erwähnen, die uns allen bestens bekannt ist: Die Reue. In diesem starken, höchstpersönlichen Gefühl vermengt sich manch Widersprüchliches. Vielleicht verbindet sich mit der Reue der Wunsch nach Wiedergutmachung, ein Hoffnungsfunke, doch noch eine Chance zu erhalten, die Bereitschaft, ein Zeichen des guten Willens zu setzen.

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  • Ungewissheit an der libyschen Küste

    Ungewissheit an der libyschen Küste

    Gott ist anders! Anders, als wir ihn jemals werden erfassen können. Er hat andere Massstäbe als wir Menschen. Wie kleinlich kommen mir da in gewissen Situationen als Sozialarbeiter unsere Gesetze und Verordnungen vor, die uns Richtschnur sein sollen.

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  • Und wenn ich nicht vergeben kann?

    Und wenn ich nicht vergeben kann?

    Was geht wohl in den Herzen der Menschen vor, die beim Terroranschlag in Barcelona liebe Angehörige verloren haben, oder die schwer verletzt wurden und von nun an vielleicht mit grossen Einschränkungen zu leben haben? Können solche Menschen einfach vergeben? Darf man das überhaupt von ihnen verlangen?

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  • Manchmal braucht es ein klares Wort

    Manchmal braucht es ein klares Wort

    Ich bin eine leidenschaftliche Radiohörerin. Manchmal höre ich mehr oder weniger hin. Kürzlich sprach ein Wissenschaftler von der Zukunft der Gletscher in der Schweiz. In 80 Jahren wird es in der Schweiz keine Gletscher mehr geben. Hörte ich recht? Diese Tatsache schreckte mich auf und folgende Gedanken schossen mir durch den Kopf: Meine Kinder werden dies knapp nicht erleben, aber die Enkelgeneration?

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ZUM THEMA

  • Katholische YouTube-Stars gesucht

    Wer sind die besten Video-Blogger? Mit einem Wettbewerb werden Kurzvideos von 90 Sekunden gesucht. Die Eingaben werden von einer Jury bewertet. Die zwölf besten YouTuber werden als Video-Blogger bei kath.ch engagiert. >> mehr...

  • Fasten macht glücklicher und gesünder

    Am Aschermittwoch, 14. Februar, hat die Fastenzeit begonnen. Bischof Felix Gmür und Prof. Andreas Michalsen von der renommierten Berliner Charité-Universitätsmedizin empfehlen das Fasten als einen experimentellen Raum für Erneuerung. >> mehr...

 

Kirche heute
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