2016

Impuls

Theologinnen und Theologen wandeln je einen kurzen biblischen Text in einen Impuls für die Gegenwart.

  • Gottes Licht macht Vergessenes sichtbar

    Gottes Licht macht Vergessenes sichtbar

    Wir sind fast immer mit dem Aussen beschäftigt. Wir hören viel über Gewählte und in der nächsten Zeit zu Wählende. Hin und her gerissen, manchmal entsetzt, oft bange, schauen wir zu. Es ist gut und wichtig, genau hinzuschauen. Aber das ist nicht alles.

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  • Durststrecken können gefährlich werden

    Durststrecken können gefährlich werden

    Jeder Mensch kennt Durststrecken, mehr oder weniger bildlich. Die einen haben vergessen, ausreichend Wasser auf ihre Wanderung mitzunehmen und unterwegs gibt es keinen Kiosk. Andere brauchen enormen Durchhaltewillen, um ihre persönlichen Ziele zu erreichen. Allein, wer vermeiden will, dass die Vorräte verbraucht werden, der muss dort bleiben, wo die Versorgung stetig ist.

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  • Das Leben ist bunt!

    Das Leben ist bunt!

    Das Leben ist bunt. Und das macht es kompliziert. Denn das wäre doch die Lösung aller Probleme: Genau zu erkennen: Das ist gut, das andere schlecht. Das ist schwarz und das andere weiss. Und entsprechend zu be- und verurteilen. Das ist die grosse Versuchung. «Ihr werdet wie Gott und erkennt Gut und Böse», verspricht die Schlange.

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  • Wenn Gott ICH sagt

    Wenn Gott ICH sagt

    Im Deutschen sind es drei Buchstaben, im Englischen genügt gar eine senkrechte Linie: I. Oft sind es die allerknappsten Wörter, welche die schwierigsten und geheimnisvollsten Dinge zur Sprache bringen. Wörtlich zwar einsilbig, doch inhaltlich tief und unendlich weit. Ich. Du. Gott.

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  • Mensch – entscheide dich!

    Mensch – entscheide dich!

    Im Leben müssen wir laufend Entscheidungen treffen. Manche sind gut und manche führen in die Irre! Manche treffen wir in bester Absicht und stellen erst viel später fest, dass sie nicht gut waren. Tendenziell klopfen wir uns selbst auf die Schulter, wenn wir Erfolg haben. Bei Misserfolg suchen wir einen anderen Schuldigen.

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  • Heal the world!

    Heal the world!

    «Heal the world!» singt Michael Jackson. «Heile diese Welt, mach aus ihr einen besseren Ort. Für dich und für mich und die ganze Menschheit […]. Liebe ist stark, sie ist nur dort, wo mit Freuden gegeben wird. Wir hören auf zu existieren und fangen an zu leben.»

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  • Die Welt braucht Wahrhaftigkeit – mehr denn je

    Die Welt braucht Wahrhaftigkeit – mehr denn je

    Dass mein Leben ab jetzt in einer «postfaktischen Zeit» stattfindet, kann ich irgendwie noch nicht recht glauben, oder besser gesagt, ich will es nicht glauben. Dass Tatsachen keine Rolle mehr spielen, wollen mir Zeitanalysten einreden. Es komme nur noch darauf an, das zu sagen, was die Leute hören wollen. Wer das liefern könne, der habe recht.

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  • Umkehren müssen die, die im Licht leben

    Umkehren müssen die, die im Licht leben

    In welchem Dunkel müssen Menschen sein, die sich auf einen solchen scheinbar aussichtslosen Weg begeben? Die in Ländern leben, deren Regierungen korrupt sind und in die eigene Tasche wirtschaften? Deren ­Bodenschätze und Reichtümer ausgebeutet wurden und werden, ohne dass sie selber davon profitieren? Welches ist das Licht, das sie aus dem Land der Finsternis lockt?

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  • Ein wunderliches Lichtlein

    Ein wunderliches Lichtlein

    Das war mal wieder eine Überraschung, die schönste Bescherung, die ich mir für Weihnachten wünschen konnte. Die Überraschung hiess Gabriel, vor ein paar Monaten zur Welt gekommen.

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  • Ein gesegnetes neues Jahr!

    Ein gesegnetes neues Jahr!

    Ich habe noch gut den ehemalige Vizekommandanten der Schweizergarde in Erinnerung, der uns junge Schweizergardisten jeweils unverhofft und etwas forsch fragte, ob wir die Menschen, mit denen wir es im Alltag als Gardisten zu tun haben, denn auch segnen würden. Das könne ganz still in Gedanken geschehen. Diese Frage kam mir als 20-Jährigem sehr befremdend vor, was ich ihm jedoch nie gestand. Stets drückte ich mich vor einer klaren Antwort.

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  • Ein Hoch auf ein Ja!

    Ein Hoch auf ein Ja!

    Es gibt da ein Wort, das mag ich nicht: abgrenzen. Ja, ich mag auch die Tat in diesem Wort nicht. «Ja, weisst du, ich muss mich abgrenzen. Zuerst komme ich. Ich gehe nun nach Hause und kümmere mich um meine Katzen, den Fleck an der weissen Wand und das verlorene Handykabel.» Darunter fällt für mich auch die Pseudotrennung von Arbeiten und Leben. Als ob Arbeiten tot sein hiesse.

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  • Wunder beweisen gar nichts – aber das Leben

    Wunder beweisen gar nichts – aber das Leben

    Was für sehr viele Menschen eine nachhaltige Ermutigung zum Gottvertrauen darstellt, ist etwas völlig Normales, unser aller Anfang nämlich. Die Geburt eines Kindes ist das völlig normale grosse Wunder, das uns bewegt. Ein gesundes Kind ist ein natürliches Wunder, das uns staunen macht. Es stellt das Leben selbst dar, das sich entfalten will.

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  • Fürchte dich nicht, sei getröstet, stark und sicher

    Fürchte dich nicht, sei getröstet, stark und sicher

    Das Leben kann uns manchmal zusetzen. Das Äussere mag verblühen, wird sogar zerzaust und vertrocknet. Doch das ist nicht alles. Das Innere schützt sich im Trotz oder in der Stärke. Der Preis ist, dass das Leben in diesem Jahr nicht zum Erblühen kommen kann. Wann denn?

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  • In Erwartung

    In Erwartung

    Paradiesische Zustände. Davon können wir nur träumen. Diese Vision ist 2700 Jahre alt – und wir träumen immer noch. Zum Glück. Was wären wir, wenn wir nicht festhalten würden an dem Traum von einer gerechten Welt, am Traum vom Frieden …

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  • Bruder, wie hältst dus mit der Freude?

    Bruder, wie hältst dus mit der Freude?

    Ich war perplex. Auf diese Frage war ich nicht gefasst. Drei Tage nach der Wahl Donald Trumps zum mächtigsten Mann der Welt. Zwei Wochen nachdem in Norcia die Kirche des Heiligen Benedikt durch ein Erdbeben in Schutt und Trümmer gestürzt war. An einem frostigkalten Tag im November fragt sie mich, was mir im Moment am meisten Freude mache …

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  • Zeiten der Brache

    Zeiten der Brache

    Mir bleibt schlussendlich alleinig die Hoffnung, dass es im geistigen Leben wie auch im agrarischen Jahresverlauf, Zeiten der Brache braucht. Es sind Zeiten, in denen das Alte verdorrt und der Boden ruht, ehe er neue Frucht hervorbringt.

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  • Von Wurzel und Flügeln und der Hoffnung auf Frühling

    Von Wurzel und Flügeln und der Hoffnung auf Frühling

    «Wahrlich, bevor ich in die Berge gehe und mich der Teufel holt, sage ich euch: Gott ist die Liebe und sonst nichts.»

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  • Makabere Makkabäer

    Makabere Makkabäer

    An die traumatisierten Kriegsflüchtlinge musste ich denken, als ich den Text aus dem 2. Makkabäerbuch las. Der Ausschnitt, den die Liturgie anbietet, ist eine Kürzung des unerträglich grausamen Berichts in der Bibel – wer sich das zumuten will, lese selbst nach.

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  • Die Liebesworte Gottes ganz persönlich nehmen

    Die Liebesworte Gottes ganz persönlich nehmen

    Wir bleiben heute einmal bei uns und versuchen auf die Liebesworte Gottes zu lauschen und sie in uns aufzunehmen. Wir nehmen seine Worte ganz persönlich. Wir nehmen nicht nur Vorwürfe oder Kritiken persönlich, ab heute nehmen wir ganz persönlich: Du liebst alles, was ist …

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  • Politik: Die Dinge, die die Menschen betreffen

    Politik: Die Dinge, die die Menschen betreffen

    So kann und soll jede Christin, jeder Christ auch im privaten Gebet die politische und gesellschaftliche Situation vor Gott bringen. Und kann und soll nach ihren und seinen Kräften Veränderung bewirken. Und sage niemand, er könne doch nichts ausrichten. Hatten Sie schon einmal nachts eine Mücke im Schlafzimmer?

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ZUM THEMA

  • Migration hat das Volk Israel immer geprägt

    Eines der brennendsten aktuellen Probleme stellt sich durch Flüchtende, die in grosser Zahl nach Europa strömen. Das ist kein neues Phänomen, schon immer haben sich Menschen, manchmal ganze Völker bewegt und sind in bessere, fruchtbarere Länder ausgewandert. Nur waren in früheren Zeiten die Zahlen niedriger. >> mehr...

  • Durststrecken können gefährlich werden

    Jeder Mensch kennt Durststrecken, mehr oder weniger bildlich. Die einen haben vergessen, ausreichend Wasser auf ihre Wanderung mitzunehmen und unterwegs gibt es keinen Kiosk. Andere brauchen enormen Durchhaltewillen, um ihre persönlichen Ziele zu erreichen. Allein, wer vermeiden will, dass die Vorräte verbraucht werden, der muss dort bleiben, wo die Versorgung stetig ist. >> mehr...

 

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