2017

Impuls

Theologinnen und Theologen wandeln je einen kurzen biblischen Text in einen Impuls für die Gegenwart.

  • Gott wirkt auch durch Menschen, die ihn nicht kennen

    Gott wirkt auch durch Menschen, die ihn nicht kennen

    Immer wieder neu berührt mich das Wort Jesu an Petrus: «Als du jünger warst, hast du dich selbst gegürtet und gingst, wohin du wolltest. Wenn du aber alt geworden bist, wirst du deine Hände ausstrecken und ein anderer wird dich gürten und dich führen, wohin du nicht willst»

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  • Die Reue ist ein starker Kick

    Die Reue ist ein starker Kick

    Ich möchte eine Herzensregung erwähnen, die uns allen bestens bekannt ist: Die Reue. In diesem starken, höchstpersönlichen Gefühl vermengt sich manch Widersprüchliches. Vielleicht verbindet sich mit der Reue der Wunsch nach Wiedergutmachung, ein Hoffnungsfunke, doch noch eine Chance zu erhalten, die Bereitschaft, ein Zeichen des guten Willens zu setzen.

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  • Ungewissheit an der libyschen Küste

    Ungewissheit an der libyschen Küste

    Gott ist anders! Anders, als wir ihn jemals werden erfassen können. Er hat andere Massstäbe als wir Menschen. Wie kleinlich kommen mir da in gewissen Situationen als Sozialarbeiter unsere Gesetze und Verordnungen vor, die uns Richtschnur sein sollen.

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  • Und wenn ich nicht vergeben kann?

    Und wenn ich nicht vergeben kann?

    Was geht wohl in den Herzen der Menschen vor, die beim Terroranschlag in Barcelona liebe Angehörige verloren haben, oder die schwer verletzt wurden und von nun an vielleicht mit grossen Einschränkungen zu leben haben? Können solche Menschen einfach vergeben? Darf man das überhaupt von ihnen verlangen?

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  • Manchmal braucht es ein klares Wort

    Manchmal braucht es ein klares Wort

    Ich bin eine leidenschaftliche Radiohörerin. Manchmal höre ich mehr oder weniger hin. Kürzlich sprach ein Wissenschaftler von der Zukunft der Gletscher in der Schweiz. In 80 Jahren wird es in der Schweiz keine Gletscher mehr geben. Hörte ich recht? Diese Tatsache schreckte mich auf und folgende Gedanken schossen mir durch den Kopf: Meine Kinder werden dies knapp nicht erleben, aber die Enkelgeneration?

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  • Ein Feuer brennt in meinem Herzen

    Ein Feuer brennt in meinem Herzen

    Das ist, wie wenn im Innern ein Feuer brennt, das sich nicht löschen lässt. Der Prophet Jeremia beschreibt mit seinem Bild, wie sich das anfühlt, wenn man versucht, das zu ignorieren, was einen unbedingt angeht. Da muss etwas Bestimmtes getan werden, und wenn man sich dem verweigert, dann wird es zur Qual.

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  • Eine Kirche mit offenen Türen

    Eine Kirche mit offenen Türen

    «Öffnet die Türen!» – Diese Worte könnten vielleicht das geflügelte Wort für das Pontifikat von Papst Franziskus werden – ähnlich wie das Bild des geöffneten Fensters für das Wirken von Papst Johannes XXIII. Zahlreiche Türen wurden geöffnet.

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  • Von exklusiv zu inklusiv

    Von exklusiv zu inklusiv

    Es gibt einen Ort, der mehr ist als eine traumhafte Utopie, der uns vielmehr eine neue Perspektive eröffnet, dessen Name die Vision vom ewigen Frieden in sich trägt, weil er ein glückliches Zuhause für alle ankündigt: Jerusalem!

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  • Schweigend werden wir zu Hörenden

    Schweigend werden wir zu Hörenden

    Nicht im lauten Getöse und Gebrüll, nicht im Feuer und in der Hitze des Gefechts findet die Begegnung mit Gott statt, sondern in der Stille und im Schweigen.

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  • Gott – ein Freund der Menschen

    Gott – ein Freund der Menschen

    Kennen Sie den neuen Titan der Philanthropie? Immer wieder liest man von ihm: Mark Zuckerberg, der Erfinder von Facebook. Er hat bereits über 45 Milliarden Dollar für wohltätige Zwecke gespendet. Mit dieser immensen Summe bricht der junge IT-Unternehmer alle Rekorde, sodass ihn amerikanische Printmedien wohl zu Recht «Titan der Philanthropie» und «Gigant der Wohltätigkeit» nennen.

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  • Die einfachen Gesten der Freundschaft

    Die einfachen Gesten der Freundschaft

    Ich war vor wenigen Tagen anlässlich eines Kursbesuches in der Normandie. Ich wartete im Garten auf die Ankunft meiner Kolleginnen. Der Gastgeber stellte den Liegestuhl für mich in den Schatten, brachte mir eine Tasse Kaffee und reichte mir frisches Sonntagsgebäck aus der Boulangerie. Einfach so, ohne Absichten, freundlich.

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  • Rache ist süss – verführerisch und zerstörerisch

    Rache ist süss – verführerisch und zerstörerisch

    Haben Sie schon mal einem Menschen etwas Schlechtes gewünscht? So aus tiefstem Herzen meine ich, also nicht nur aus Lust am Quälen oder um aus dem Scheitern des Unsympathischen eine prickelnde Schadenfreude zu gewinnen. Nein, um einem Menschen richtiges Unglück zu wünschen, mit zusammengebissenen Zähnen, dazu gehört immer eine Vorgeschichte. Und wie geht diese Vorgeschichte bei Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser?

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  • Auf Adlerflügeln getragen

    Auf Adlerflügeln getragen

    Das Internet ist schon manchmal lustig. Anfang des Jahres fiel mir ein Link zu, der mich zu einer Art Bibelstellengenerator für das gerade begonnene Jahr führte. Dort wurde mir für 2017 zugesagt: «Die aber, die dem Herrn vertrauen, schöpfen neue Kraft, sie bekommen Flügel wie Adler, sie laufen und werden nicht müde, sie gehen und werden nicht matt.» (Jes 40, 31)

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  • Herztransplantation

    Herztransplantation

    «Nicht nur eine medizinische Sensation» war die vom südafrikanischen Chirurgen Chris­tiaan Barnard Anfang Dezember 1967 vorgenommene erste Herztransplantation. «Es war gleichzeitig der Sprung in eine neue Dimension menschlichen Hoffens. Das Herz, Symbol für Seele und Liebe, konnte verpflanzt werden und neues Leben möglich machen, wo früher der Tod unausweichlich war.»

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  • Die wirklichen Quellen des Lebens

    Die wirklichen Quellen des Lebens

    Unter einer Quelle stellt man sich nor­malerweise immer etwas Sprudelndes, Über­flies­sendes vor. Es ist mehr vorhanden als notwendig. Eine eigene Quelle zu haben, ist etwas Kostbares, da sie «einfach» da ist, verfügbar. Sie ist – nicht nur für einsame Bauernhöfe – eine geschenkte Lebensgrundlage.

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  • Gott als Billiganbieter?

    Gott als Billiganbieter?

    Gott als Billiganbieter? Alles billige Werbung? Ein Gott, der sein Paradies umsonst anpreist? Ein Gott, der davon spricht, dass wir das neue Leben ganz umsonst bekommen sollen? Ist da nicht etwas faul? Wo ist da der Haken?

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  • Befreiung ist ein langer Weg

    Befreiung ist ein langer Weg

    In der Osternacht wird jedes Jahr der Text, der im Buch Exodus steht, gelesen. Es sind starke und dynamische Worte, aber auch Worte der Gewalt. So haben diese biblischen Worte der Befreiung auch einen bitteren Beigeschmack. Und doch und erst recht sind Befreiungen möglich und Jahwe möchte jeden Menschen zu jeder Zeit zur Freiheit und zu mehr Leben führen.

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  • Der Mensch ist ewig der gleiche, Gott aber ändert sich

    Der Mensch ist ewig der gleiche, Gott aber ändert sich

    Hat sich der Mensch verbessert, seit er sich Christ nennt? Ist der Mensch an sich gleich geblieben, ausgeliefert den Trieben und Ängsten, allzeit bereit, seinen Mitmenschen zu hintergehen, auszunutzen oder gar zu erschlagen, wenn dieser ihm zu unangenehm wird, Bergpredigt hin oder her?

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  • Damit es ein Ende hat

    Damit es ein Ende hat

    Wir opfern Kinder. Nicht direkt. Niemand von uns nimmt das Messer, um ein Kind zu schlachten. Schon gar nicht sein eigenes. Doch es werden Menschen, es werden Kinder geopfert. Tag für Tag.

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  • «Im Anfang» – und am Ende?

    «Im Anfang» – und am Ende?

    Als ich – es war noch im letzten Jahrhundert – einer fünften Klasse im Religionsunterricht den ersten Satz des apostolischen Glaubensbekenntnisses erläutern wollte und dabei auf die Erschaffung der Welt zu sprechen kam und mit ihnen das erste Kapitel der Bibel las, kam prompt die Reaktion eines Elfjährigen: «Das stimmt gar nicht!

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ZUM THEMA

  • Basel bot der Bistumsjugend einen bunten Empfang

    Das multikulturelle Kleinbasel war Schauplatz des 17. Bistumsjugendtreffens des Bistums Basel. Warme Herbstsonne, interessierte Jugendliche und ein gut gelaunter Bischof prägten das Meeting vom vergangenen Sonntag. >> mehr...

  • Chagalls «Jahre des Durchbruchs» im Kunstmuseum Basel

    Der Eiffelturm als Zeichen schier unbegrenzter Freiheit, ausdrucksstarke Porträts von orthodoxen Juden in rot, grün oder leuchtendem Gelb, grüblerische Selbstporträts: Das Kunstmuseum Basel zeigt in seiner neuen Ausstellung die «Jahre des Durch­bruchs 1911–1919» des jüdischen, russisch-französischen Ausnahmekünstlers Marc Chagall (1887–1985). >> mehr...

 

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