2018

Impuls

Theologinnen und Theologen wandeln je einen kurzen biblischen Text in einen Impuls für die Gegenwart.

  • Die Frage nach der symbolhaften Bedeutung

    Die Frage nach der symbolhaften Bedeutung

    Ich erinnere mich an die heftigen Sommergewitter, die mir als Bauernkind jeweils sehr bedrohlich vorkamen. Ich wusste, dass sich Hagel kurz vor der Ernte verheerend auswirkte, oder dass ein Blitzschlag im Nu unsere ganze Scheune in Brand setzen konnte. Nebst der kindlichen Aufregung über den ohrenbetäubenden Lärm eines Gewitters beschlich mich deshalb stets eine Furcht über bevorstehendes Unheil.

    >> mehr...

  • Gott braucht keine Opfer!

    Gott braucht keine Opfer!

    Schaurig und unvorstellbar! Aber es gab tatsächlich eine Zeit – und das selbst im Umfeld des biblischen Glaubens – in der unsere Vorfahren glaubten, Gott ein wohlgefälliges Werk zu erweisen, wenn sie ihm Menschen – sogar ihre Kinder – opferten. Gott will das nicht!

    >> mehr...

  • Einladung zu neuem Leben

    Einladung zu neuem Leben

    Rinder verdursten auf den Transporten, Zuchtkühe gebären und sterben auf Lastwagen. Es sind Tiere, welche denselben «Lebensatem» haben wie wir! Es ist kaum zum Aushalten.Ostern überall! Nicht erst, wenn wir an den grossen Osterfeiern teilnehmen. Wir werden daran erinnert, dass alles Leben aus dem «grossen unendlichen Leben» des Schöpfers quillt, das der Tiere und der Pflanzen und Bäume und (erst) seit ungefähr 2,8 Millionen Jahren das der Menschen.

    >> mehr...

  • Über Niederlagen und andere schmerzhafte Erfahrungen

    Über Niederlagen und andere schmerzhafte Erfahrungen

    Wir müssen über schlechte Erfahrungen reden. Da war guter Wille, Engagement, selbstlos und ziemlich grenzenlos. Es ging um eine gute Sache, um Menschen. Wenn man die Möglichkeit hat, muss man sich doch zu Wort melden und auch Taten folgen lassen. Man hat sich also stark gemacht für etwas oder jemanden. Der Haken: Man wird sichtbar. Und das ruft zwangsläufig Kritiker auf den Plan.

    >> mehr...

  • Erwachsen glauben

    Erwachsen glauben

    Was für ein schönes Bild. Gott, der die Israeliten bei der Hand nimmt. Die sich in einer prekären Situation befinden, in der Sklaverei, in Unfreiheit. Da kommt Gott, nimmt sie bei der Hand und führt sie hinaus.

    >> mehr...

  • Wann wird man je verstehn?

    Wann wird man je verstehn?

    Ein Tipp: Suchen Sie im Anhang Ihrer Bibel die «Zeittafel» und dort in der Kolonne «Aus­serbiblische Daten» die Jahreszahl 550–330. Hier finden Sie vermutlich den Hinweis «Persische Zeit» und gleich darunter die Angabe «538–530: Kyrus von Persien erobert Babel und gründet das persische Weltreich unter der Dynastie der Achämeniden».

    >> mehr...

  • Ein kleiner Cinquecento und die Zehn Gebote

    Ein kleiner Cinquecento und die Zehn Gebote

    Über die Zehn Gebote ist schon viel geschrieben worden. Sie werden kontrovers diskutiert. Viele stempeln sie als antiquiert ab! Bei genauerer Betrachtung entnehme ich ihnen so etwas wie eine Lebensregel und einige ihrer Inhalte finden sich gar in unserem Straf- und Zivilrecht wieder. In meinen Augen geht es jedoch weniger um das, was sie alles verbieten. In einer Zeit, die mir gelegentlich fast so chaotisch wie der römische Verkehr vorkommt, können die Zehn Gebote eine Orientierung sein, welche Grundlagen zu einem gelingenden Leben beitragen.

    >> mehr...

  • Ein Zeichen des Himmels

    Ein Zeichen des Himmels

    Die biblische Erzählung von der Sintflut macht den Regenbogen zu einem der schönsten Hoffnungszeichen des Alten Testaments. Das Zeichen des Bundes zwischen Gott und all seinen Geschöpfen. Gott verbindet durch den Regenbogen den Himmel mit der Erde.

    >> mehr...

  • Stille auf dem Abstellgleis

    Stille auf dem Abstellgleis

    Beim Stehenbleiben und Nichtstun wird mir bewusst, wie schnell die Zeit vorbeieilt, die Zeit meines Lebens. Und sie scheint immer schneller zu eilen. Und die Fragen kommen, wie: Was ist im Leben gelungen? Was fehlte? Was machte mich glücklich? Was mache ich mit den Enttäuschungen?

    >> mehr...

  • Das eigene Gewissen sagt, wo es langgeht

    Das eigene Gewissen sagt, wo es langgeht

    Manchmal wäre es recht bequem, wenn man die Frage nach der richtigen Entscheidung an eine verantwortliche Instanz delegieren könnte. «Sag mir, was ich tun muss, damit ich sicher bin, alles richtig gemacht zu haben!» Eine Autorität nimmt mir die Entscheidung ab und schreibt mir mein Verhalten vor.

    >> mehr...

  • Umkehren, ohne das Gesicht zu verlieren

    Umkehren, ohne das Gesicht zu verlieren

    Wie oft mag uns ein Entschluss reuen, den wir gefasst haben? Wie oft mag uns nicht wohl sein mit einer Entscheidung, die wir getroffen haben? Und wie verhalten wir uns dann? Es mögen kleine, im Rückblick unbedeutende Entscheidungen sein, mit denen wir konfrontiert sind, es mögen grosse Entscheidungen von unabsehbarer Tragweite sein, die wir gefasst haben und dann doch ­irgendwo spüren: es ist nicht so gut, wie wir es zu Beginn angenommen haben; diese Entscheidung weiterzuverfolgen, kann auf Dauer nicht gut gehen oder sogar grosses Unheil herbeiführen.

    >> mehr...

  • Vom Suchen und Gerufen-Werden

    Vom Suchen und Gerufen-Werden

    Es war ein schöner Herbsttag. Die Sonne schien und ein angenehm kühler Herbstwind trieb die Blätter im Garten umher. Kurzentschlossen machte ich mich für einen Spaziergang bereit. Bettelnd und schwanzwedelnd folgte mir unser Hund bis zur Tür. «Na gut, dann komm halt auch mit», dachte ich und nahm ihn an die Leine.

    >> mehr...

  • Ehre, wem Ehre gebührt

    Ehre, wem Ehre gebührt

    Man möge es mir nicht verargen, wenn ich ein Thema anspreche, das nicht im Trend liegt, das einige vermutlich als ziemlich daneben und politisch reichlich unkorrekt halten und das in der allgemeinen Aufgeregtheit wenig Aufmerksamkeit erfährt.

    >> mehr...

  • Es wird nicht alles so bleiben, wie es ist

    Es wird nicht alles so bleiben, wie es ist

    Wir können noch so viele Vorbereitungen treffen, dekorieren, Geschenke kaufen, gutes Essen kochen und mit Lichtern und Musik eine friedvolle Stimmung inszenieren – die Sehnsucht nach einer heilen Welt erfüllt sich damit noch lange nicht, im Gegenteil. In nicht wenigen Häusern und Herzen führen gerade diese Bemühungen zu Überforderung, Unfriede und letztlich dann zu Streit.

    >> mehr...

  • Eine Botschaft der Freude für die Niedergeschlagenen

    Eine Botschaft der Freude für die Niedergeschlagenen

    In der heutigen Passage aus dem Buch des Propheten Jesaja, wird die frohe Botschaft verkündet, dass da einer kommt, der die zerbrochenen Herzen heilt. Eine Botschaft der Freude für zerbrochene Herzen, für die Gebeutelten und die Niedergeschlagenen. Eine Hoffnung für die Schüchternen und Mutlosen. Auch Jesus zitiert diese Passage aus dem Jesaja-Buch. Sie war sein Lebenswerk.

    >> mehr...

  • Wie tröstet Mann Männer?

    Wie tröstet Mann Männer?

    In jeder dieser Zeilen müsste ich wohl das «man» durch «frau» ersetzen. Denn die Frauen sind die Meisterinnen des Tröstens, die Mütter in allererster Linie. Männer sind oft unbeholfen in dieser Disziplin. Eher sind sie gern grad mal fort, wenn Trost gefragt ist, oder sie bleiben auf Distanz und halten alles für nicht so schlimm. Denn Hilflosigkeit ist im männlichen Selbstbild nicht vorgesehen, nichtsexuelle tröstende Zärtlichkeit auch nicht. Lösungsorientiert gehen Männer vor.

    >> mehr...

  • Wer nachdenkt und handelt, der lässt sich formen

    Wer nachdenkt und handelt, der lässt sich formen

    «Wir sind der Ton und du bist unser Töpfer, wir alle sind das Werk deiner Hände.» Möchten wir das? Sagt uns dieses Bild zu? Möchten wir uns formen lassen wie Wachs? Von Gott, dem Töpfer, der Töpferin? Dieses Bild scheint uns auf den ersten Blick zu willenlosen Objekten zu machen. Aber es ist mehr als das, es geht tiefer.

    >> mehr...

  • Was nicht delegierbar ist

    Was nicht delegierbar ist

    Es sei eine der wichtigsten Fähigkeiten des Chefs, dass er Aufgaben und Zuständigkeiten an die Mitarbeiter delegieren kann. Sagt man.

    >> mehr...

  • Ein Loblied auf die Frau

    Ein Loblied auf die Frau

    Was für ein schöner Text, oder? Hier wird uns ein Ideal einer (Haus-)Frau vorgestellt, wie es besser nicht sein könnte. Bei so einer tollen Frau wird jeder Mann sagen: «Was für ein Glück habe ich, dass sie meine Frau wurde!» Seelenruhig wird er seiner Arbeit nachgehen können, weil er weiss, zuhause ist alles geregelt. Seine Frau hat alles im Griff, ist zudem bildhübsch und schaut auch noch für den guten Ruf des Hauses, indem sie sich für Bedürftige engagiert. Wie glücklich kann sich so ein Mann schätzen!

    >> mehr...

  • Ein Blick für die Welt und ein Herz für Gott

    Ein Blick für die Welt und ein Herz für Gott

    Eine Weisheit, die einfach auf meiner Türschwelle sitzt? Ich weiss nicht, wie es auf anderen Türschwellen aussieht – auf meiner sitzt und geht alles Mögliche, aber die reine Weisheit ist selten dabei. Wie sieht diese Weisheit überhaupt aus?

    >> mehr...

 

ZUM THEMA

  • Der KIRK 2018 am 5. Mai in Mulhouse hat ein Programm für Gross und Klein

    Begegnungen mit Menschen verschiedener Konfessionen aus Frankreich, Deutschland und der Schweiz: Das verspricht der 5. trinationale ökumenische Tag der Kirchen am Rheinknie – der KIRK 2018 – vom Samstag, 5. Mai, in Mulhouse. >> mehr...

  • Einlenken bei Synagogenschutz

    Die Regierung des Kantons Basel-Stadt schliesst einen Beitrag an die Kosten für den Schutz der Basler Synagoge nicht mehr aus: Bei einem Treffen zwischen dem Regierungsrat und der Israelitischen Gemeinde Basel (IGB) sei das Thema rund um die Sicherheitskosten für die jüdische Gemeinde besprochen worden. Dabei wurde beschlossen, den «Fächer noch einmal zu öffnen», wie es Regierungssprecher Marco Greiner am 10. April gegenüber dem Regionaljournal Basel des Schweizer Radios (SRF) beschrieb. >> mehr...

 

Kirche heute
Innere Margarethenstrasse 26, 4051 Basel, Tel. 061 363 01 70, sekretariat@kirche-heute.ch