Editorial

Gedanken zur jeweils aktuellen Ausgabe oder zu Themen, die in der Luft liegen.

  • Atmen

    Einatmen, ausatmen, einatmen, ausatmen. Weils im Normalfall automatisch abläuft, denken wir im Normalfall auch nicht darüber nach. Das Atmen wird uns meist erst dann bewusst, wenn es anstrengend oder aufregend wird.

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  • Abenteuer Lebensabend

    Beim Schreiben dieser Zeilen ist noch nicht klar, ob die Rentenreform überhaupt zustande kommt. Klar ist aber, dass mit oder ohne Reform das goldene Rentenzeitalter vorbei ist.

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  • Achtung – fertig – lustig

    Es gibt kein Entrinnen. Gereimte Verse auf ­Wagen, Laternen, Zetteln und in Schnitzel­bänken – wer in diesen Wochen in der Region unterwegs ist, kann sich dem Spott der Fasnächtler kaum entziehen.

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  • Neuer Chefredaktor

    Mit Christian von Arx konnte in diesen Tagen ein neuer Chefredaktor für «Kirche heute» verpflichtet werden, welcher die Aufgabe wieder über eine längere Frist wahrnehmen und mit Überzeugung Ja zu den journalistischen Anforderungen der Stelle sagen kann.

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  • Romantisch

    Eine tief verschneite Landschaft in den Bergen, die Luft zum Schneiden kalt, wir warm eingepackt im Pferdeschlitten, der uns in der Dämmerung in ein gemütliches Restaurant bringt, wo wir ein hervorragendes Essen geniessen: An diesen Valentinstag erinnere ich mich ebenso gut wie gerne.

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  • Sportlich

    Die Bilanz meiner Versuche auf dem Tennisplatz ist negativ. Jedenfalls dann, wenn man sie im Verhältnis von Bällen, die für den Gegner unerreichbar waren, und Fehlern, die ich hätte vermeiden können, misst.

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  • Ein paar Fakten

    Leider kommen wir auch in postfaktischen Zeiten, in denen wir angeblich leben, nicht um ein paar Fakten herum. «Leider» bezieht sich hier darauf, dass wir alle mühelos eine Liste mit zehn Tatsachen, auf die wir gerne verzichten würden, ausfüllen könnten. Und mindestens ein paar dieser Tatsachen, da würde ich drauf wetten, spielen selbst in einem postfaktischen Umfeld unumstritten eine zentrale Rolle.

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  • Schnee

    Schnee – kaum ein anderes Wetterphänomen schafft es, jenen Zauber hervorzurufen, den Niederschlag in Form gefrorenen Wassers auslöst. Den lautlos fallenden Flocken zuzuschauen ist beruhigender als eine Tasse Tee und vor allem viel faszinierender. Schnee verwandelt eine Welt, die sich nach dem Verglimmen des herbstlichen Farbenfeuers in ödem Braungraugrün präsentiert, in ein glitzerndes Märchenland.

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  • Vorsätze

    Die Geschenke sind längst ausgepackt und gegessen, getrunken, angeschaut, gehört, gelesen, am passenden Ort aufgestellt, in Gebrauch genommen oder wenigstens weggeräumt, der Weihnachtsbaum hat sein saftiges Immergrün und den bunten Schmuck längst verloren. Es gibt wieder Platz in der guten Stube, und da sitzen sie nun und machen sich so richtig breit, die guten Vorsätze.

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  • Mission Frieden

    Wie schwierig es ist, neutral zu bleiben und sich nicht von der einen oder der anderen Partei beeinflussen oder gar vereinnahmen zu lassen, weiss jeder, der versucht hat, einen Streit zu schlichten.

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  • Grün

    Seit der katastrophalen Entwicklung in Aleppo in den letzten Wochen kann ich mir im Moment nur noch schlecht vorstellen, dass der Anblick grüner Busse positive Gefühle auslöst. Das Bild einer Reihe grüner Busse inmitten von grauen Ruinen erinnert mich an die Schlüsselszene im Film «Schindlers Liste».

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  • Schreiben

    Was machen die eigentlich, die Redaktoren und Redaktorinnen beim Pfarrblatt? Die Frage, die sich viele, die mit uns zu tun haben, wohl schon gestellt haben, richten wir zwischendurch auch an uns selbst. Eine Kürzest­antwort lautet so: «Vieles – und schreiben tun wir dann, wenn wir alles andere erledigt haben.»

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  • Wunschwald

    Wir sind eigentlich schon dran, heimwärts abzubiegen, als ich das Schild sehe: Wunschwald. Die Tannen sind geschmückt und mit Wunschzetteln behängt. Was würde auf meiner Wunschliste stehen?

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  • Ein Schritt vorwärts

    Was haben Edison und die Glühbirne im Pfarrblatt zu suchen? Eigentlich nichts, aber heute möchte ich Edison zitieren, denn dieses Editorial ist schon mein letztes. Nach nur zwei Monaten bei «Kirche heute» verabschiede ich mich wieder.

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  • Dunkelheit

    Das Wechselspiel von Hell und Dunkel prägt unser Leben, auch im übertragenen Sinn. Dunkelheit steht für Hoffnungslosigkeit, Trauer, Bedrohung, Kriminalität, wir reden vom schwarzen Loch und blenden dabei aus, dass uns die Dunkelheit auch die Möglichkeit gibt, uns zurückzuziehen, uns vom grellen und lauten Licht des Tages zu erholen.

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  • Auf der Fahrt zur Endstation

    Eine Fahrt zur Endstation. Die allmorgendliche dauert eine halbe Stunde, die andere, die ganz grosse, vielleicht 70 oder 80 Jahre. Unterschiedlich verbringen kann man beide.

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  • Bald geschlossen?

    Die Post will Filialen schliessen. Aus den Schlagzeilen ist die Nachricht verschwunden, präsent ist sie noch immer …

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  • Zuhören

    Musik ist wie Wein: Nur was gut altert, ist auch nach vielen Jahren noch gut. Es gibt sie, wir ­erleben es immer wieder aufs Neue: die Lieder, die im Moment einen Nerv treffen, die uns eine ganze Weile nachlaufen, die wir nicht mehr loszuwerden scheinen. Hören wir sie dann 20 Jahre später, bringt uns die Musik die Erinnerung an jenen Augenblick zurück.

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  • Ruhezeit abgelaufen

    Die ordentliche Ruhezeit sei abgelaufen, ist dem Schreiben der Gemeindeverwaltung zu entnehmen, und dass die Gräber der Jahre 1980 bis 1990 deshalb abgeräumt würden. In den kommenden Wochen sei es ­soweit. Das Vorgehen entspräche dem Friedhofsreglement …

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  • Was und wie

    «Pfarrblattredaktor? Was willst du da?» Eine Frage, die ich während der letzten Tage häufig gestellt bekam und die in einem ersten Editorial beantwortet gehört.

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ZUM THEMA

  • Auszeichnung für eine Kirche mit den Frauen

    Der Preis der Herbert-Haag-Stiftung für Freiheit in der Kirche geht 2017 an zwei mit Lehrverbot bestrafte Ordensfrauen, die Kirchlichen Gleichstellungsinitiativen beider Basel und das Pilgerprojekt «Für eine Kirche* mit den Frauen». Freiheit in der Kirche stehe aus biblischer und theologischer Sicht allen Menschen zu, heisst es in einer Mitteilung zur Preisverleihung 2017. >> mehr...

  • Ausfahrt Highway to Heaven

    Zum neunten Mal haben die Christkatholische und die Römisch-Katholische Kirche die Fasnacht mit einem besinnlichen Ascheritual verabschiedet. Der Aesche­straich markiert den Übergang in die Busszeit vor Ostern. >> mehr...

 

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